m71 – Zahnärzte am Markt

Richtiger Biss dank Schienentherapie

Manchmal geht es nicht anders, als etwas mit Zähneknirschen hinzunehmen. Wer seine Zähne oft zusammenbeißt, sollte dies allerdings nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn eine verspannte Kaumuskulatur hat Auswirkungen auf den gesamten Körper. Neben abgenutzten Zahnkanten kann das häufige Aufeinanderpressen der Zähne eine Vielzahl körperlicher Beschwerden verursachen, als da sind:

  • Kiefergelenkschmerzen,
  • Knack- und Reibegeräusche beim Öffnen des Mundes,
  • eingeschränkte Mundöffnung,
  • Zahnschmerzen,
  • Zahnverschiebungen,
  • Verspannungen der Kiefer-, Nacken- und Rückenmuskulatur,
  • Migräne,
  • Spannungskopfschmerzen,
  • anhaltende Ohrgeräusche wie z. B. Tinnitus u. v. a. m.

Zwischen dem Kausystem und dem Bewegungsapparat besteht nämlich eine enge Verknüpfung. Deshalb bedarf eine Funktionsstörung des Kausystems, die sogenannte Craniomandibuläre Dysfunktion (kurz: CMD), einer ganzheitlichen Therapie.

Unser Behandlungskonzept sieht daher eine engmaschige Zusammenarbeit mit Spezialisten anderer Fachrichtungen vor, etwa mit Physiotherapeuten, Osteopathen, Orthopäden, HNO-Ärzten, Schmerztherapeuten und Internisten.

CMD: Das sind die Ursachen für eine Kieferfehlstellung

Verantwortlich für die CMD ist eine Fehl- oder Überbelastung des Kausystems. Diese wiederum ist häufig eine Folge von stressbedingtem Zähneknirschen (sog. Bruximus), Zahnfehlstellungen oder besonderen Angewohnheiten wie z. B. Lippen- und Wangenbeißen. Die Kiefergelenke können aber auch durch exzessives Kaugummikauen in Schieflage geraten.

Weitere mögliche Auslöser für eine CMD sind:

  • falscher Biss (sog. Okklusionsstörungen),
  • Abrieb der Zähne und ein daraus resultierendes „Abrasionsgebiss“,
  • schlecht sitzender Zahnersatz
  • und letztlich eine falsche Körperhaltung.

 

So bringen wir Ihr Kausystem wieder ins Gleichgewicht

Am Anfang der Funktionstherapie steht eine umfassende Befunderhebung, dessen wesentlicher Bestandteil die „Manuelle Strukturanalyse“ (kurz: MSA) ist. Diese Diagnostik ist darauf ausgerichtet, Funktionsstörungen von Kaumuskeln und Kiefergelenken zu erkennen und mögliche Störquellen ausfindig zu machen.

Haben wir die Ursache für das gestörte Zusammenspiel von Zähnen, Kaumuskeln und Kiefergelenken gefunden, leiten wir eine individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Therapie ein. Zur Regulierung der Bisslage fertigen wir spezielle Schienen an. Die sogenannten Okklusionsschienen, auch „Aufbissschienen“ genannt, helfen dabei, die Kaumuskulatur zu entspannen und die Zähne vor weiterem Abrieb zu schützen. In einigen Fällen empfiehlt sich der Einsatz von Medikamenten und/oder eine ergänzende Physiotherapie.

Stehen die Kiefer endlich im richtigen Verhältnis zueinander, sollten auch die Zähne neu aufeinander abgestimmt werden. Hierzu kann eine Bisskorrektur oder der Wiederaufbau von „abgeknirschten“ Zähnen notwendig sein.

Sie fragen sich, ob die Schienentherapie das Richtige für Sie ist? Unser Ärzteteam geht Ihren Beschwerden gerne auf den Grund. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin unter 02241-204700. Für schriftliche Anfragen steht Ihnen unser Kontaktformular zur Verfügung.

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